Donnerstag, 30. September 2010

Wenn es für uns eine Chance gibt, dann werden wir den Jungs das mitteilen!

Nach 09 Punkten aus den letzen 3 Bundesligapartien lebt es sich als Borusse so leicht wie seit Jahren nicht mehr.
1:3 , 5:0 , 1:3

Gegen eine kriselnde Schalker Mannschaft und gegen zwei, gut in die Bundesligarunde gestartete Aufsteiger deutlich und spielerisch überzeugend gewonnen. Davon zwei Spiele in Stadien, die nicht leicht zu bespielen sind. Also alles andere als selbstverständlich dort zu punkten.
Nun steht man mit einer Serie von 6 Siegen in Folge, 9 Siegen aus 10 Pflichtspielen und Rang zwei in der Liga vor den nächsten Aufgaben.

FC Sevilla – FC Bayern München

Mit dem FC Sevilla kommt heute der Gruppenfavorit und ein Monster ins Westfalenstadion. Danach der FC Bayern München. Zwei Spiele die man in der aktuellen Verfassung gewinnen kann. Doch sind wir zum Glück noch nicht soweit, dass wir diese Spiele gewinnen müssen. Wichtig ist in diesen Spielen, dass Erfahrung pur gesammelt werden kann.
Jürgen Klopp lies wissen, dass man, sollte man in der Analyse des kommenden Gegners Schwächen finden, man dies der Mannschaft sicherlich mitteilen würde. Dann hoffen wir mal, dass Schwächen gefunden wurden.

Freitag, 17. September 2010

Was zählt ist das Endergebnis!

Jürgen Klopp sprach in seiner Fernseh-Analyse zum "Krimi in Lwiw" davon, dass er seiner Mannschaft in der Halbzeitpause sinngemäß folgendes gesagt hat:


"Es kann passieren, dass wir hier noch den Ausgleich bekommen, das auf dem nassen Rasen mal einer durchrutscht. Aber wichtig ist allein das Endergebnis."

Ich hätte vieles Erwartet, aufmunternde Worte, Videoanalysen, regenerative Ruhe oder auch eine sachliche Aufarbeitung der Fehler aus Halbzeit eins.
Aber, dass Klopp seiner Mannschaft offenbar so vertraut und um ihre Stärken weiß, das ist für mich ein Indiz dafür, dass da was Großes zusammenwächst.

"Beim Ausgleich zum 2:2 dachte ich, ok jetzt bezahlen wir Lehrgeld. Beim 3:2 für Lwiw da zahlen wir aber heftig. Für das 3:3 hätte ich dann sofort unterschrieben. Aber das 4:3 ist ja einfach nur Wahnsinn. Wir haben das gemacht wie Bremen"

Lehren unheimlich schnell gezogen

Lehrgeld wurde bezahlt. Doch ist es erstaunlich zu sehen, wie schnell diese junge Mannschaft eine Situation aufnehmen, annehmen und verarbeiten kann. 
Es wird auch weiter Rückschläge geben. Und Fehler zu machen ist bei Jürgen Klopp ja auch erlaubt. Wichtig ist halt nur, einen Fehler nicht zu wiederholen. Und das scheint diese Mannschaft zu schaffen.

100%

Die Reise in Europa beginnt also mit 3/3 Punkten. Gut, dass wir unseren Auftakt in Lwiw hatten:
  • Die weiteste Reise in der Gruppe ist weg
  • Den unbekanntesten Gegner auswärts besiegt
  • Den nach Ansicht vieler schwächsten Gegner besiegt
  • In einem Hexenkessel ohne den Kapitän und Routinier gewonnen
  • Durch den "unbekannten" Gegner nicht zu großen Respekt vor dem Traum EuropaLeague gehabt
Im Osten hat der BVB nun seine "Visitenkarte hinterlegt". Warten noch Auswärtsspiele in Paris und Spanien. Zwei weitere Möglichkeiten, Visitenkarten zu verteilen. Und mit großen Taten auf uns aufmerksam zu machen.

Donnerstag, 16. September 2010

Die Europareise beginnt

Bericht vom Borsig
n`Blogg – Ein Gefühlsblogg

Warum dieses Blogg, warum dieser Name? Warum heute?

Vorneweg, ich bin eingefleischter Dortmund-Fan. Geboren in Dortmund, aufgewachsen auf Dortmunds staubigen, im Sommer glutheißen Ascheplätzen.
Oder wie man im Norden sagt; Grand. Oder: Tennenplatz, Hartplatz, Schlackeplatz. 
Habe mir die Haut von den Beinen gegrätscht und nach jedem Kick am Wochenende die Bundesligaspiele verfolgt.

Immer auf der Suche nach Kausalitäten zwischen dem Abschneiden meiner Mannschaft und der des BVBs. Und es gab sie. Spielten wir gut, gewannen die Borussen. Spielte ich schlecht, verloren sie.
So fühlte es sich zumindest an.



Jetzt aber zu der Beantwortung der Eingangsfragen. Als Antwort auf Frage 1 kann ich nur sagen, warum nich? Der Name dürfte sich auch von alleine erklären. Und warum heute?



Nun heute spielt der BVB endlich wieder da auf, wo er immer vertreten sein sollte.

In Europa

Es gab Zeiten, da waren die SchwarzGelben genau da zuhause. In den Wohnzimmern der großen europäischen Vereine. Wir rockten das San Siro, die Anfield Road und das Andrúv stadion.
Es fühlt sich an, als wäre das in einem anderen Leben gewesen.

Wie muss es sich erst für Schalke mit deren letzter Meisterschaft anfühlen?

Aber das ist ein anderes Thema.  Heute geht  die Europareise also los. Die ersten und hoffentlich nicht letzten Stationen sind im Osten, Süden und Westen Europas.

Karpaty Lwiw – FC Sevilla – Paris St.Germain

Da fehlt ja dann nur noch der Norden. 

Da trifft es sich ja gut, dass das Finale 2011 in Dublin, Irland, stattfindet.

In diesem Sinne.